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Fußbodenheizung fräsen

Die Krotzer & Eisele GmbH bietet eine handwerklich präzise Lösung zur Nachrüstung von Fußbodenheizungen im Bestandsbau. Mit spezieller Frästechnik werden Heizrohrkanäle in den vorhandenen Estrich eingefräst, die Heizrohre eingelegt, die Nuten im Erstverguss verschlossen und die Leitungen auf Dichtheit geprüft.

Das Verfahren

Modernisieren ohne vollständigen Estrichrückbau

Das Fräsverfahren eignet sich für Sanierungen, Modernisierungen und Altbauten, bei denen eine Fußbodenheizung nachgerüstet werden soll, ohne den vorhandenen Estrich vollständig zu entfernen.

Statt eines kompletten Neuaufbaus werden schmale Heizrohrkanäle in den geeigneten Bestandsestrich eingefräst. So bleibt die geringe Aufbauhöhe erhalten und die Modernisierung lässt sich zügig und staubarm umsetzen.

  • Geringe Aufbauhöhe
  • Staubarme Frästechnik mit Absaugung
  • Fachgerechte Rohrverlegung
  • Dichtheitsprüfung vor Übergabe
Geeigneter Untergrund

Geeignete Bestandsestriche

Das Verfahren konzentriert sich auf mineralische Bestandsestriche (Zement- und Calciumsulfat-/Anhydritestrich). Eine eingefräste Fußbodenheizung ist nicht bei jedem Bodenaufbau automatisch möglich – Estrichart, Estrichdicke und Tragfähigkeit werden vorab geprüft.

ZementestrichMineralischer Bestandsestrich
AnhydritestrichCalciumsulfatestrich
BestandsestrichSanierung & Altbau
Nach PrüfungEignung wird vorab geprüft

Unsere Arbeitsschritte

  1. Beratung & Prüfung vor Ort

    Wir prüfen die örtlichen Gegebenheiten und stimmen die Fräsflächen ab.

  2. Estrich schleifen (bei Bedarf)

    Entfernung von Kleberresten, Sinterschichten und alten Beschichtungen mit moderner Technik – nahezu staubfrei.

  3. Fräsen der Rohrkanäle

    Mit spezieller Frästechnik bringen wir die Rohrkanäle staubarm in den Estrich ein.

  4. Reinigung und Grundierung

    Die Fräskanäle werden gründlich ausgesaugt. Anschließend erfolgt eine vollflächige Grundierung der Kanäle sowie der angrenzenden Belagsfläche als Vorbereitung für die weiteren Arbeitsschritte.

  5. Verlegung der Heizrohre

    Einlegen der Heizrohre in die gefrästen Kanäle nach abgestimmtem Fräsbild.

  6. Dichtheitsprüfung und ggf. Anschluss an HKV

    Prüfung der verlegten Leitungen auf Dichtheit; auf Wunsch Anschluss an den Heizkreisverteiler.

  7. Erstverguss der Fräsnuten

    Verschließen der Nuten mit einer zur Estrichart passenden Ausgleichsmasse; weitere Ausgleichs- und Belagsarbeiten erfolgen gesondert.

Querschnitt: Heizrohr im Estrich
Schematischer Aufbau: Fräsnut mit Heizrohr und Erstverguss
Technisches Detail

So sitzt das Heizrohr im Estrich

Je nach eingesetztem Heizrohr – üblicherweise in den Dimensionen 14 × 2 mm oder 16 × 2 mm – werden in den Bestandsestrich Heizrohrkanäle mit einer Breite von ca. 15–17 mm und einer Tiefe von ca. 20 mm eingefräst.

Im Anschluss werden die Fräskanäle gründlich ausgesaugt. Danach erfolgt eine vollflächige Grundierung der Kanäle sowie der angrenzenden Belagsfläche als Vorbereitung für die weiteren Arbeitsschritte.

Hinweis: Sonderkonstruktion

Da für das nachträgliche Einfräsen keine allgemeingültigen technischen Regelwerke bestehen, ist die Ausführung als Sonderkonstruktion zu sehen. Sie wird vorab mit dem Bauherrn abgestimmt und freigegeben. Die Verantwortung für die Tragfähigkeit der Estrichkonstruktion nach den Fräsarbeiten liegt beim fachkundig Planenden.

Weiterführende Informationen (zum Antippen):

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Senden Sie uns Fotos, Angaben zur Fläche und – falls vorhanden – einen Grundriss. Je genauer die Angaben, desto besser lässt sich die Ausführbarkeit vorab einschätzen.